Im vorletzten Spiel des Jahres unterlag unsere ERSTE gestern beim FC Eiserfeld mit 1:4. Dabei erwischte unser Team durchaus einen guten Start und konnte nach einer guten Viertelstunde durch Arber Recicas Treffer mit 1:0 in Führung gehen, Amer Selimanjin hatte stark vorbereitet (17.). Doch noch vor der Pause konnten die Gastgeber zum 1:1 ausgleichen (36.).

Kurz nach der Pause stand der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen erstmalig im Mittelpunkt und sorgte nicht nur bei allen Grevenbrückern für Kopfschütteln. Keeper Björn Raudszus‘ Einsatz gegen einen Gäste Stürmer wertete der Unparteiische als Foulspiel, zeigte auf den Elfmeterpunkt und Raudszus die Rote Karte. Eine „Doppelbestrafung“ die es laut Regelwerk seit der Saison16/17 eigentlich nicht mehr geben sollte…

Selbst ein Spieler der dadurch im Vorteil befindlichen Gastgeber brachte sein Unverständnis mit dieser Entscheidung beim Schiedsrichter zum Ausdruck. Das der in diesem Zuge als Torwart eingewechselte Lukas Hopf den Strafstoß parieren konnte, beruhigte die mitgereisten Fans nur kurzzeitig. Denn in der 72. Minute gelang den Eiserfeldern der Treffer zur 2:1-Führung und die Tatsache, dass der Schiedsrichter hier eine deutliche Abseitsstellung nicht ahndete sorgte erneut für ungläubiges Entsetzen beim rot-weißen Anhang. Das danach noch das 1:3 durch einen abgefälschten Schuss und das 1:4 in der Schlussminute fielen, passte zum gebrauchten Sonntag und geriet unter diesen Eindrücken zur Nebensache.

RWL: Raudszus, Balic, Dietermann, Heuel, Hanses, Sternberg (Suriano), Glöckner, Arber Recica (Hopf), Amer Selimanjin, Berghoff, Radoncic (Steinberg);

 

Allen Grund zur Freude hatte im Vorfeld unser ZWEITE. Durch einen klaren und nie gefährdeten 7:0-Sieg im Heimspiel gegen den FC Langenei/Kickenbach III konnte sich die Mannschaft vor den nun punktgleichen FC Kirchhundem III an die Tabellenspitze der Kreisliga D setzen und überwintert nun als Herbstmeister auf dem „Platz an der Sonne“. Einmal mehr war der Torschütze vom Dienst zur Stelle: Andrea Martucci erzielte fünf Treffer und damit seine Saisontore 34 bis 38. Labinot Recica steuerte die zwei weiteren Treffer bei.

RWL II: Herzog, Monfoletto, Afragola, Huremovic, Nudo, Schelle, Admir Selimanjin, Labinot Recica, Martucci, Assmann, Albrecht, (eingewechselt: Peuser, Berg, Ünal, Marx);

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